| Museernes Samvirke i Vestjylland |
| Struer Hafen |
Ursprünglich war dieser im Jahre 1856 von der Stadt Holstebro an der "Verladestelle Struer" angelegt worden, und erst nach der Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1917 wurde Struer zum Miteigentümer des Hafens. Der alte Hafen besteht aus einem westlichen (1856) und einem östlichen Hafenbecken (1867), dem Dampfschiffshafen, und war im 19. Jahrhundert ein bedeutender Knotenpunkt für die Überfahrt nach Norwegen, Schweden und England. Hinzu kam umfangreiche Austernfischerei sowie der internationale Handel mit den enormen Fischmengen, die von der Nordseeküste und weiten Teilen des Limfjords in die Stadt Struer zum Weitertransport gelangten. Heute wird der alte Hafen überwiegend von Anglern und Seglern benutzt. Auf der mittleren Mole steht, einem Wahrzeichen gleich, eine Skulptur des Norwegers Kåre Orud mit dem Titel "Sarpsborgpige", ein Geschenk der norwegischen Partnerstadt Sarpsborg als Dank für Lebensmittellieferungen unmittelbar nach Ende des Krieges. Der Osthafen, der Ende der zwanziger Jahre angelegt wurde, ist heute das Herz der Hafenanlagen und wird rund 250 mal jährlich von Frachtschiffen angelaufen, die mit Kunstdünger, Futtermitteln und Benzin beladen sind. Auf dem Osthafengelände befinden sich mehrere Industrieunternehmen, vor allem die "Vestjyske Slagterier" (Westjütländische Schlachtereien). Sehenswert ist der alte Kohlenkran aus dem Jahre 1938, der noch heute seine tägliche Arbeit verrichtet.
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